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Weihnachtsgruß vom Präsidenten

Veröffentlicht: Dienstag, 15.12.2020
Autor: Spenden

Frohe und besinnliche Weihnachten für Sie und Ihre Lieben!

Dieses Jahr kann ich das Weihnachtsfest kaum erwarten. Die vergangenen Monate – ja, fast das ganze Jahr 2020 – waren für uns alle geprägt von so viel Ungewissheit, Angst und viel zu oft auch schwerer Krankheit. Die CoronaPandemie hat unser aller Leben verändert. Nach all dem freue ich mich jetzt sehr auf ein paar besinnliche Tage im Kreise meiner Familie. Geht es Ihnen auch so?

Ich hoffe darauf, ein wenig Kraft sammeln zu können – denn die Herausforderungen der Corona-Krise haben mich nicht nur als Mensch, sondern natürlich auch als Präsident der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft vor ganz neue Aufgaben und Herausforderungen gestellt.

Und trotz aller Sorgen muss ich doch sagen: Noch nie habe ich in „meiner“ DLRG so viel Solidarität und Zusammenhalt erlebt. Es hat sich gezeigt – wenn es ernst wird, dann stehen wir alle geschlossen zusammen, nicht nur ehrenamtliche Rettungsschwimmer und Funktionsträger, sondern vielmehr auch Förderer wie Sie – wir alle haben an einem Strang gezogen und dafür gesorgt, dass auch dieser so besondere Sommer 2020 ein sicherer Sommer an unseren Küsten und Binnengewässern wurde.

Lange war nicht klar, ob der Wasserrettungsdienst in diesem Jahr überhaupt durchzuführen war. Bevor es losgehen konnte, mussten wir zahlreiche Schutzmaßnahmen für die Gesundheit unserer Retter entwickeln und organisatorische Herausforderungen bewältigen.

Ich erinnere mich noch sehr genau daran, wie wir mit unseren Ärzten, Referatsleitern und Pandemie-Experten im Bundeszentrum der DLRG in Bad Nenndorf zusammengesessen und einen ausgeklügelten Hygieneplan für den Wasserrettungseinsatz erdacht haben. Und ich gebe zu, dass nicht nur ich mich am Anfang gefragt habe: „Retten und Abstand halten – wie geht das zusammen?“

Doch es hat sich gezeigt: Mit viel Engagement unserer Retter und mit außergewöhnlicher Unterstützung durch Menschen wie Sie kann es funktionieren!

Engagierte Förderer haben nicht gezögert und dafür gesorgt, dass wir unsere Retter mit Schutzmasken, Handschuhen und Desinfektionsmittel ausstatten konnten. Wir konnten damit auch den für den Infektionsschutz notwendigen Mehraufwand in Sanitätsräumen und bei der Unterbringung der Rettungsschwimmer bewältigen. So konnten sie sicher Wachdienst leisten – auch und gerade in diesen schwierigen Zeiten. Und das hat Leben gerettet!

Denn die Badestrände waren übervoll in diesem Sommer – die Menschen strömten zu Tausenden an die heimischen Gewässer, da Urlaub im Ausland kaum möglich war. Besonders in den heißen Wochen schnellten die Einsatzzahlen geradezu in die Höhe. Mein Kamerad Frank Villmow, Einsatzleiter der DLRG Berlin, berichtete mir beispielsweise, dass die Berliner DLRG-Retter Anfang August binnen drei Tagen zu rund 150 Einsätzen gerufen wurden!

Unsere DLRG-Retter im ganzen Land haben in diesem Jahr Außergewöhnliches geleistet. Denn trotz aller Schutzmaßnahmen war die vom Corona-Virus ausgehende Gefahr natürlich immer präsent – die Ehrenamtlichen haben sich dieser Herausforderung gestellt, für unser aller Sicherheit!

Ich bin stolz auf all unsere DLRG-Helden. Auch in diesem Jahr hat sich wieder eindrucksvoll bewiesen: Unsere Retter sind nur mit Ihrer Unterstützung einsatzbereit!

So haben wir in diesem Jahr mit Ihnen zusammen Beachtliches für die Wasserrettung erreicht: Wir konnten mehrere Rettungsboote für unsere Wachstationen an der Küste und an den Binnengewässern anschaffen. Und mit jedem Rettungsboot steigt die Chance, Menschen sicher aus Wassergefahr zu retten.

Gerade das Festrumpfschlauchboot IRB (Inflatable Rescue Boat) Rescue S 350 Typ 2 hat sich im Rettungseinsatz als ausgesprochen hilfreich erwiesen. Mit bis zu 30 PS ist das Boot eine Kraftmaschine – und dank der Kombination von robustem Aluminiumrumpf und stabilisierenden Tragschläuchen doch so leicht, dass es von nur zwei Personen getragen werden kann. Gerät ein Mensch im Wasser in Not, brauchen die Retter mit diesem Boot nur 90 Sekunden vom Start bis zur Rückkehr mit dem Ertrinkenden an den Strand!

Besonders freue ich mich auch über die Gründung von neuen DLRG-Ortsgruppen. Denn das zeigt mir, dass es noch immer junge, engagierte Menschen gibt, die sich ganz in den Dienst der Gesellschaft stellen. Einer dieser Menschen ist André Schäfer – und mit Unterstützung von Spendern und Förderern hat er die neue DLRG Ortsgruppe in Lindlar gegründet. Unser Ausbildungsund Rettungsnetz konnte wieder ein Stückchen erweitert werden!

Und so gehe ich zuversichtlich in das neue Jahr. Wir stehen ein für die Wassersicherheit in unserem Land – mit all unserer Kraft und all unserem Mut. Für das kommende Jahr haben wir uns einiges vorgenommen: So müssen wir weitere Rettungsboote anschaffen und Wachstationen mit Rettungsmaterialien ausstatten.

Aber auch unser Einsatz gegen das fortschreitende Bädersterben geht weiter. Und wir wollen möglichst vielen Kindern das Schwimmen beibringen – damit wir zukünftig mehr Erwachsene in unserem Land haben, die sich sicher im und am Wasser bewegen und auch Rettungsschwimmer werden können.

Sie sehen, wir haben viel vor in 2021. Bitte machen Sie uns einsatzbereit für das kommende Jahr: Mit Ihrer Spende von beispielsweise 15 Euro können wir bereits ein Schwimmbrett für einen Kinderschwimmkurs kaufen, 30 Euro genügen für ein Erste Hilfe-Set und zwei Spenden von 50 Euro helfen, einen Gurtretter für einen unserer Rettungsschwimmer anzuschaffen.

Ich weiß, dass unsere Rettungsschwimmer sich über jede Spende sehr freuen. Wenn Sie sich dafür entscheiden, unsere DLRG-Helden regelmäßig zu unterstützen, können Sie dafür den beigelegten Vordruck für eine Einzugsermächtigung nutzen. Sie können später die Ermächtigung ohne Angabe von Gründen jederzeit widerrufen.

Ich danke Ihnen im Namen der DLRG-Retter von Herzen für Ihre Unterstützung. Bitte machen Sie weiter so – bleiben Sie an unserer Seite. Sie werden gebraucht! Ich wünsche Ihnen ein frohes Weihnachtsfest, Zufriedenheit, Glück und vor allem: Gesundheit.

Ihr Achim Haag
Präsident der DLRG 

Ich möchte helfen! 

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